Installationen / Locher / Text
 
Der Monitor zeigt im Wechsel kreisrunde Ausschnitte von den beiden rechtwinkelig zueinander stehenden Holzwänden. Diese, auf Videoband konservierten und an den Wänden exakt skizzierten Fragmente, wurden in ihren realen Ausmaßen, die im Gegensatz zu der perspektivisch verzerrten, immer gleich runden Darstellung auf dem Bildschirm steht, aus dem Holz heraus gesägt.
Da die Kamera bei den Aufnahmen eine deutliche Untersicht auf die Wände hatte, entstand durch die Löcher markiert, eine schwungvolle Linie, die an den äußersten Punkten der Wände endet.
Der Rhythmus des Umspringens der Bilder, zu dem man das Geräusch eines Lochers hört, verhält sich analog zur räumlichen Entfernung zueinander.